Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie
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Münchner Theoriegespräche 2017

Im Rahmen der "Münchner Theoriegespräche" veranstaltete der Lehrstuhl Prof. Nassehi gemeinsam mit der Nemetschek Stiftung unter dem Thema: "Perspektiven gesellschaftlicher Selbstbeschreibung" im Sommer 2017 zwei Vorträge:

12. Juni 2017: Prof. Dr. Maren Lehmann (Zeppelin Universität Friedrichshafen):

"Inkongruente Perspektiven - Über Grenzen."

24. Juli 2017: Prof. Dr. André Kieserling (Universität Bielefeld):

"Grenzsysteme - Anmerkungen zu einem unterschätzten Begriff."

Beide Vorträge fanden im Raum M210 im Hauptgebäude der LMU um 18.00 Uhr c.t. statt.

Plakat Münchner Theoriegespräche 2017 (PDF, 40 KByte)

Mit den Münchner Theoriegesprächen macht der veranstaltende Lehrstuhl am Institut für Soziologie der LMU ein Theorieangebot, das auf die Pluralität der Theoriediskussion in der Soziologie reagiert. Ausgangspunkt ist unter anderem die Erfahrung, dass unterschiedliche Theorieorientierungen in der Soziologie derzeit eher friedliche Koexistenz statt einen produktiven Austausch pflegen. Deshalb sollen einmal im Jahr möglichst heterogene Positionen miteinander ins Gespräch gebracht werden. Dafür möchten wir eine Plattform bieten.

Das Angebot richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aller Qualifikationsstufen, für die theoretische Fragen in ihrer Forschungspraxis relevant sind, für die theoretische und empirische Interessen Hand in Hand gehen. Für diese Art Fragestellungen, Forschungsdesigns, Diagnosen und Erkenntnisinteressen, die sich aus dieser Verknüpfung von Theorie und Empirie ergeben, möchte die Tagungsreihe eine Bühne bieten.

Ziel der Münchner Theoriegespräche ist es, alternative, konkurrierende Forschungsprofile zu konfrontieren. Ziel ist es nicht, Differenzen aufzuheben oder Versöhnung zu versprechen, sondern an begriffs- und theoriegenerierten Problemen dabei zuzusehen, was passiert, wenn sich Begriffe ändern und im gemeinsamen Gespräch zu einer rationalen Form der Beobachtung möglicher Differenzen zu gelangen.